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Die
Kläre-Bloch-Schule versteht sich als die Berliner Abendschule des beruflichen
Schulwesens, die Erwachsene verschiedener Berufe für ein Studium qualifiziert.
Darüber hinaus und fächerübergreifend setzt sich die Schule das Ziel, im Sinne
der europäischen Tradition zur Festigung des Humanitätsgedankens in der
Gesellschaft wesentliche Werte zu vermitteln. Diese sind zwar in Grundgesetz und
Schulgesetz verankert, werden aber in der Unterrichtspraxis meist, weil als
selbstverständlich geltend, vernachlässigt. Über den Fachunterricht hinaus
übernehmen wir alle als Pädagoginnen und Pädagogen die Aufgabe und
Verantwortung, in der Gesellschaft lebenden bzw. in sie hineinwachsenden
Menschen die unsere Kultur tragenden Werte nahe zu bringen, anstatt sie
lediglich als gegeben hinzunehmen.
Wir
wollen diese Aufgabe sowohl im Fachunterricht als auch in außerschulischen
Aktivitäten wie z. B. bei Auslandsfahrten oder dem Austausch mit unserer
Partnerschule in Poznan (Polen) umsetzen. Auf den Unterricht bezogen heißt das,
dass wir Lehrerinnen und Lehrer über die Wissensvermittlung im einzelnen
Unterrichtsfach hinaus Stellung zu Auseinandersetzungen und Konflikten nehmen,
sowohl im schulischen als auch im gesellschaftlichen Bereich. Wir glauben, dass
die Vorbildrolle aller Lehrerinnen und Lehrer wesentlich für die Vermittlung
von Werten ist. Der lebendige Umgang mit ihnen ist für Persönlichkeitsbildung,
gesellschaftliches Engagement und Erfolg der Schülerinnen und Schüler ebenso
von Bedeutung wie für das Gemeinwesen insgesamt.
Unsere
Zielvorstellung ist es, unsere Schülerinnen und Schüler zu motivieren, sich in
allen Fächern mit relevanten Themen zu beschäftigen und sich kritisch mit
Theorien und Texten auseinanderzusetzen. Dabei sollen sie ihr Vorwissen und
ihre Berufserfahrung einbringen. Der Unterricht soll sie dazu befähigen, nach
Abschluss der Schule ein Studium aufzunehmen oder aber ihnen helfen, sich beruflich
weiterzuentwickeln und neue Aufgaben zu übernehmen.
Da
wir Erwachsene unterrichten, die spezifische Berufskenntnisse mitbringen, muss
der Unterrichtsstil partnerschaftlich gestaltet werden. Der Erfolg unserer
Arbeit hängt entscheidend von der Kooperation unserer Schülerinnen und Schüler
ab, die oft sehr konkrete Informationen aus ihrer Berufswelt mit in den
Unterricht einfließen lassen und somit das Unterrichtsgeschehen wesentlich
mitbestimmen. Fehlt aber ein bestimmtes Vorwissen, wie z. B. im Fremdsprachenunterricht,
muss die Fähigkeit, selber zu lernen, gefördert und trainiert werden, um Lücken
zu schließen, die durch den Unterricht allein nicht abgedeckt werden können.
Deshalb ist unser oberstes Ziel, selbstverantwortliches Lernen zu fördern und
zu fordern.
Leitbild
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Studierfähigkeit
und selbstverantwortliches Lernen
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Wir
leiten Schülerinnen und Schüler zu selbstverantwortlichem
Lernen an.
Wir
erwarten, dass sie bereit sind, sich die hierfür
erforderlichen Qualifikationen anzueignen.
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Offenheit
und Respekt
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Wir
sprechen offen alle Probleme an und erwarten dasselbe von
unseren Schülerinnen und Schülern.
Wir
begegnen den Schülerinnen und Schülern, die unterschiedliche
berufliche und kulturelle Erfahrungen haben, mit Respekt und
erwarten dasselbe von ihnen.
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Förderung
und Forderung
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Wir
fördern Schülerinnen und Schüler und gehen davon aus, dass
unsere Angebote angenommen werden.
Wir
fordern Schülerinnen und Schüler und erwarten, dass wir auch
selbst gefordert
werden.
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Kultur
und Kontakte
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Wir
fördern mit Zusatzangeboten die Teilnahme an aktuellen
Diskussionen und am kulturellen Leben.
Wir
fördern mit Studienfahrten und Austausch Kontakte innerhalb
Europas.
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Beratung
und Information
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Wir
beraten Berufstätige über die Möglichkeiten schulischer
Fortbildung.
Wir
informieren über Studiengänge und Berufsaussichten.
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